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Alle namhaften Deejays und Turntablists wie Stylewarz oder Q-Bert geben den DJ Jazzy Jeff als maßgebenden Einfluss an. Sein patentierter Transformer-Scratch, der Gewinn des "New Music Seminar DJ Battles" 1986 sowie sein "Bonus Scratch Record" kann man wohl als maßgeblich für diese Respektsbekundungen bezeichnen. Dabei gelten seine ersten Produktionen und Songs oberflächlich hinterfragt als kommerzielle Anbiederung ans Popbiz, denn mit seinem langjährigen Partner Will Smith definiert er eigentlich erst dieses Mainstream-Rapgenre. Aber mit solchen Verdächtigungen tut man Jazzy mehr als Unrecht. Bis auf einige Ausfälle im Jahr 1993 steht sein Name für Hip Hop-Seele pur.
1987 geben DJ Jazzy Jeff And The Fresh Prince ihr Debut "Rock The House" auf Jive Records. Mit "Girls ain't Nothing But Trouble" gelingt ihnen auch sofort ein kleinerer Hit. Doch erst die zweite Platte "He's The DJ, I'm The Rapper" beschert den beiden Halbstarken den ersehnten Durchbruch. Das Album gilt als erstes Hip Hop-Doppelvinyl und ist unterteilt in "Record One" und "Bonus Scratch Record". Auf letzterem zeigt Jeff besonders bei "Jazzy's In The House" sein DJ-Potential. Das Duo bekommt als erste Hip Hop-Gruppe einen Grammy sowie einen MTV Video Award verliehen. Zudem wandern ganze drei Millionen verkaufter Scheiben allein in den USA über die Ladentische. Parallel zum Erfolg als Musiker lockt die Comedyserie "The Fresh Prince" weltweit eine ganze Generation zehn Jahre lang vor die Glotze. Jazz spielt darin den debilen Freund von Hauptdarsteller Will Smith.

Die glorreichen Zeiten der Beiden neigen sich Anfang der Neunziger jedoch langsam dem Ende entgegen. Zwar stürmen sie mit der Sommersonnen-Partyhymne "Summertime" weltweit die Charts, aber 1993 ist Schluss mit lustig. Diverse Streitigkeiten und geschäftliche Missverständnisse sorgen für den Supergau des Duos. Auch das letzte Album "Code Red" kann dank zu starken Popappeals nicht überzeugen, und so trennen sich die Zwei im Endeffekt als Freunde. Will Smith startet neben der Solokarriere als Rapper eine noch erfolgreichere Laufbahn als Schauspieler. DJ Jazzy Jeff dagegen bleibt der Musik hauptberuflich und von ganzem Herzen erhalten.

Bereits 1990 gründet er sein A Touch Of Jazz-Label, benannt nach dem gleichnamigen Song vom Debut. Mit Künstlern wie Jill Scott oder Musiq Soulchild sammelt er im Soulbereich seine Meriten. Neben einigen Stücken für Soundtracks von Buddie Will Smith produziert er auch einen Song auf Michael Jacksons "Invincible"-Platte. Erst 2002 droppt Jeff als Teil der Beat Generation-Serie (u.a. Pete Rock, Jay Dee) auf Rapster/!K 7 sein stark soulbeeinflusstes Solodebut "The Magnificent", das neben R'n'B-Cats auch Underground-Emcees wie J-Live oder Freddie Foxxx featured.




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